Die Ausgangslage
HelloFresh war bereits in vielen Kanälen aktiv. Die Aufgabe war, neue Communities und Zielgruppen zu identifizieren und diese profitabel in den bestehenden Marketingmix zu integrieren.
Über HelloFresh
HelloFresh wurde 2011 in Berlin gegründet und ist der größte Anbieter von Kochboxen weltweit. Das Unternehmen ist börsennotiert und in einer zweistelligen Zahl von Märkten aktiv. Marketing ist bei HelloFresh kein Nebenschauplatz, sondern der Kern des Modells: Das Wachstum hängt daran, laufend neue Kunden zu gewinnen und sie über mehrere Lieferungen zu halten.
Entsprechend breit ist der Mix bereits aufgestellt — und entsprechend schwer ist es, ihm noch etwas hinzuzufügen, das sich rechnet.
Unser Ansatz
Wir haben native Placements in Influencer-Marketing-Kanälen und Podcasts aufgebaut. Durch authentisches Storytelling wurde die Marke in neuen Communities sichtbar und für die Neukundengewinnung aktiviert.
Erst die Frage, wo überhaupt noch etwas liegt
Bei einem Mix dieser Größe ist die teuerste Entscheidung, in einen Kanal zu gehen, der sich nie rechnen wird. Deshalb stand am Anfang keine Kampagne, sondern eine Auswahl: Welche Kanäle werden noch nicht systematisch genutzt und bieten eine realistische Chance auf Profitabilität?
Nativ heißt: im Content bleiben
Eine Kochbox lässt sich zeigen, nicht behaupten. In einem Kochstream oder einem Podcast, in dem es ohnehin ums Essen geht, ist das Produkt kein Fremdkörper. Genau deshalb wurde die Marke nicht aus dem Content-Kontext herausgelöst.
Ergänzen statt ersetzen
Die neuen Maßnahmen wurden nicht gegen die bestehenden gestellt, sondern daneben. Ein Kanal, der isoliert gut aussieht, aber bestehende Nachfrage nur umverteilt, ist kein Wachstum.












