Werbekennzeichnung gehört vor dem ersten Posting in die Kampagnenplanung
Zuletzt aktualisiert: 26. August 2026
Wer Influencer-Kampagnen plant, sollte die Kennzeichnung vor der Veröffentlichung als gemeinsamen Arbeitspunkt behandeln. Gegenleistungen, vorgesehener Content und Zuständigkeiten gehören früh in den Prozess, damit offene Fragen nicht erst beim Posting sichtbar werden. Das ist operative Kampagnensteuerung und keine rechtsverbindliche Bewertung eines Einzelfalls.
Ich halte vor einer Zusage fest, welche Leistung die Brand erbringt, welcher Content vorgesehen ist und wer Briefing und Freigabe verantwortet. Dazu zählen auch nicht monetäre Vorteile wie Produkte, Reisen oder Einladungen. Ob und wie diese Umstände rechtlich einzuordnen sind, muss bei offenen Fragen fachlich geprüft werden.
Plant eine Brand etwa einen Produktionstag und sendet zusätzlich Ware, sollten beide Leistungen im selben Vorgang erfasst werden. So können Beteiligte vor der Veröffentlichung erkennen, was noch geklärt werden muss, statt Kennzeichnung als letzten Briefingpunkt zu behandeln.
Lokale Besonderheiten und der konkrete Einzelfall können die Prüfung verändern. Für die weitere eigene Recherche können Sie diesen Hinweis und diesen weiteren Hinweis öffnen.







