Briefing rein, Kampagne raus, Verkäufe hoch? Ganz so einfach ist es meistens nicht. Zuerst brauchst du eine klare Strategie – ob du deinen Weg mit oder ohne Marketing Agentur gehst.
Der erste Schritt ist die Antwort auf eine einfache Frage: Was soll diese Kampagne konkret erreichen? Ein Launch braucht andere KPIs als eine langfristige Awareness-Kampagne oder eine saisonale Conversion-Offensive. Definiere messbare Ziele und leite daraus ab, welche Plattform, welches Format und welcher Creator-Typ am besten dazu passt.
Ad Specialist Insights: Darauf kommt's an
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Formuliere dein Kampagnenziel so, dass es nach 30 Tagen eindeutig messbar ist. „Mehr Bekanntheit" reicht nicht aus. Du brauchst konkrete KPI-Ziele wie einen CPM-Zielwert oder einen angestrebten Brand Search Uplift.
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Trenne Awareness- und Performance Ziele klar voneinander. Optimierst du auf beides gleichzeitig, optimierst du am Ende meist nichts.
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Leite aus der Zieldefinition direkt ab, welche Plattform und welcher Creator-Typ geeignet sind. Die Strategie folgt immer dem Ziel, nicht dem Trend.
„Frauen zwischen 25 und 45“ ist noch keine Zielgruppe, sondern nur ein erster Datenpunkt. Je genauer du potenzielle Käufer kennst, desto besser kannst du deine Kampagnen steuern und passende Creator auswählen.
Ad Specialist Insights: Darauf kommt's an
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Deine Zielgruppe entscheidet über Plattform und Creator-Auswahl.
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Du brauchst Informationen zu Interessen, Plattformverhalten, Kaufentscheidungsfaktoren und Content-Präferenzen.
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Nutze deine Google Analytics-Daten, Social-Media-Insights und Verkaufsdaten, um ein präzises Bild deiner Kernzielgruppe zu zeichnen.
Jetzt beginnt die Creator-Recherche. Neben Reichweite und Engagement Rate prüfst du mehrere Fragen: Passt die Community demografisch zur Zielgruppe? Wie hoch ist die Community Ratio? Wächst der Account organisch? Tools wie HypeAuditor oder Kolsquare können dir bei der Auswertung helfen.
Ad Specialist Insights: Darauf kommt's an
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Fordere immer aktuelle Insights-Screenshots an. Zahlen aus dem Vorquartal sagen wenig über den aktuellen Zustand einer Community aus.
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Prüfe die Community Ratio. Eine hohe Reichweite mit niedriger Community Ratio erzeugt Streuverlust.
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Achte auf Konsistenz im Content. Ein Creator, der alle vier Wochen das Thema wechselt, hat selten eine loyale Nischen-Community.
Jetzt darfst du das Briefing erstellen. Ein gutes Briefing enthält immer das Kampagnenziel, Produkt-USPs, Tonalität, Pflichtinhalte (z. B. Disclosure-Hinweis), Dos und Don'ts sowie den gewünschten CTA. Darauf folgt die Freigabeschleife: Der Creator liefert einen Entwurf, du gibst Feedback, ihr dreht maximal zwei Runden und danach sollte der Content stehen.
Ad Specialist Insights: Darauf kommt's an
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Halte das Briefing auf maximal einer DIN-A4-Seite. Alles, was länger ist, liest der Creator entweder erst gar nicht oder fühlt sich zu sehr eingeschränkt.
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Lege Pflichtinhalte wie Disclosure, Key Message und CTA klar fest, aber lass die Umsetzung bewusst offen: Der Creator kennt seine Community besser als du.
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Plane maximal zwei Freigaberunden ein und kommuniziere das von Anfang an. Zu viele Schleifen bremsen den Prozess und kosten die Authentizität des Contents.
Noch mehr Infos, wie du Influencer richtig briefst, haben wir dir in unserem YouTube-Video zusammengefasst.
VIDEO: https://www.youtube.com/watch?v=iBNWm30sihQ
Mit dem Go-live startet auch das Monitoring. Schau dir die ersten 24 Stunden genau an: Wie reagiert die Community? Gibt es Fragen, Kritik oder begeisterte Kommentare? Wenn nötig, kannst du steuernd eingreifen. Gib dem Content aber zuerst Zeit, sich zu entfalten. Algorithmen bevorzugen organisches Engagement, das sich über mehrere Tage aufbaut.
Ad Specialist Insights: Darauf kommt's an
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Kommentare mit Fragen zum Produkt sollten du oder der Creator in den ersten 24 Stunden zeitnah beantworten. Das steigert Engagement und Conversion.
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Gib dem Algorithmus mindestens 48–72 Stunden, bevor du Entscheidungen über Paid Amplification oder Content-Anpassungen triffst.
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Screenshotte alle relevanten Metriken direkt nach dem Go-live. Manche Plattformen zeigen historische Story-Daten nur für begrenzte Zeit an.
Werte erst nach mindestens 30 Tagen final aus. Conversions können gerade auf YouTube oder Twitch noch Wochen nach dem Placement nachlaufen. Dein Reporting enthält je nach Ziel und Plattform Reach und Impressionen, Engagement Rate, CPM, Conversion Rate und ROAS sowie den Brand Search Uplift. Stell dir die Fragen, was du gelernt hast, welche Creator, Formate und Plattformen performt haben und warum. Diese Insights sind die Basis für die nächste Kampagne.
Ad Specialist Insights: Darauf kommt's an
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Werte nie vor 30 Tagen final aus. Post-Click-Conversions und der Brandformance-Effekt zeigen sich oft erst Wochen nach dem Placement.
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Vergleiche Creator nicht nur nach Reichweite, sondern nach CPM und Conversion Rate. Ein kleinerer Creator mit höherer Community Ratio schlägt oft den großen Namen.
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Dokumentiere Learnings strukturiert für jede Kampagne. Welche Formate, Plattformen und Creator-Typen haben performt und warum? Das ist dein wertvollstes Asset für die nächste Kampagne.