Die häufigsten Tracking-Fehler im Influencer Marketing und was wirklich ins Sheet gehört
In Audits und Onboardings sehen wir immer wieder ein ähnliches Bild: Ein Excel-Sheet wird von Person zu Person weitergegeben und beinhaltet ein paar Namen von Influencern, Kosten und vielleicht eine „Conversions: ja/nein“-Spalte. Das ist zwar eine schöne Auflistung, aber noch keine Datenbasis. Den meisten Sheets fehlt es an grundlegenden Daten:
- Audience-Daten aufgeschlüsselt: „DACH, weiblich, 25+“ reicht nicht aus. Du brauchst konkrete Prozentwerte pro Altersgruppe und Gender, sowohl als geschätzte als auch als tatsächlich erreichte Zielgruppe.
- Verticals: „Lifestyle“ gibt dir kaum Infos. Travel, DIY, Food oder Haustiere sind beispielsweise Kategorien, aus denen du später lernen kannst.
- Estimated vs. Actual Views: Hast du bekommen, wofür du bezahlt hast? Ohne diesen Vergleich kannst du nicht einschätzen, ob der gebuchte Influencer geliefert hat.
- Deliverables und Status: Was genau hast du gebucht, ist es live gegangen und wann?
- Fokusprodukt und Briefing: Nur wenn du weißt, was platziert wurde und wie du gebrieft hast, kannst du später auswerten, was funktioniert hat.
- Performance KPIs: Es gibt von Net Revenue, CAC, NC CAC und Neukundenquote über AOV, ROAS und CVR bis zu Sessions, Cost per Session und Engagement Rate einige KPIs, die du tracken kannst. Such dir systematisch die für dich relevanten heraus und tracke sie von Anfang an.
Das Ziel ist kein riesiges Sheet, das niemand mehr pflegen kann. Deine Aufgabe ist es, ein kompaktes Dashboard aufzubauen, auf dem alles Wichtige auf einen Blick sichtbar ist. Am besten findest du beim Arbeiten mit deinem 13-Zoll-Macbook auf einen Blick alle Data Points, ohne endlos scrollen zu müssen. Mit dieser Grundlage kannst du jeden Social Media Kanal optimieren und Influencer Marketing zum erfolgreichen Channel entwickeln.
Alle Insights aus unserer OMR Keynote inklusive Q&A findest du übrigens auch als vollständiges Video auf YouTube.

